Ich war ein lediges Kind

Eberl, Georg, 1997
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Exemplare gesamt 1
Exemplare verliehen 0
Medienart Buch
ISBN 978-3-7013-0954-2
Verfasser Eberl, Georg Wikipedia
Beteiligte Personen Hetz, Siegfried ¬ [Hrsg.] Wikipedia
Systematik BB - Briefe, Tagebücher
Verlag O. Müller
Ort Salzburg
Jahr 1997
Umfang 319 S.
Altersbeschränkung keine
Sprache deutsch
Verfasserangabe Georg Eberl. Nachw. und hrsg. von Siegfried Hetz
Annotation Eine Kindheitsgeschichte aus der gar nicht so guten alten Zeit. (DR) Der Salzburger Schriftsteller Georg Eberl wurde 1893 als uneheliches Kind einer jungen Bauernmagd geboren und erlebte das typische Schicksal vieler Dienstbotenkinder. Um möglichst bald wieder als vollwertige Arbeitskraft verfügbar zu sein, muß die Mutter ihren Sohn schon wenige Tage nach der Geburt "ausstiften", d.h. in Pflege geben. Unter den mißbilligenden Augen des Pfarrers, "der die ledigen Kinder nun einmal nicht leiden mochte", wird das "Annehmkind" von Pflegeplatz zu Pflegeplatz geschoben. Als die Mutter ein paar Jahre später heiratet, kommt der junge Georg zu ihr zurück. Seine Lage verbessert sich dadurch nur wenig. Mühselig schlägt sich die Kleinhäuslerfamilie durchs Leben. Der älteste Sohn muß die fast alljährlich anwachsende Schar der jüngeren Geschwister versorgen. Für seine größte Leidenschaft, das Lesen, bleibt da nur wenig Zeit. Zudem war ein lesender Mensch damals gar nicht gerne gesehen, schien er sich doch vor der Arbeit zu drücken, und Bücher waren in der sozialen Schicht der Kleinhäusler und Dienstboten rare Kostbarkeiten. Trotz aller Hindernisse findet der junge Georg den Weg zur Literatur. - Eberls erster autobiographischer Roman ist realistisch, detailgenau und unsentimental geschrieben. Doch er klagt nicht an. Selbst auf die Brutalität des Stiefvaters fällt ein versöhnliches Licht. Das Werk ist zwar bereits 1952 erschienen, doch erst die vorliegende Neuausgabe hält sich streng an das Originalmanuskript. - Empfehlenswert. *bn* Renate Langer

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